Begriffliche Erklärung von Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung

Das Justizministerium in Nordrhein-Westfalen informiert auf seiner Website über Vorsorgemaßnahmen für eine selbstbestimmtes Leben.
Es grenzt unter anderem die Begriffe Patientenverfügung, Patiententestament sowie Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung wir folgt von einander ab.

Sollten sie nicht mehr in der Lage sein ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, dann dient eine vorher aufgesetzte Vorsorgevollmacht dazu eine bestimmte Person zu bevollmächtigen in ihrem Sinn tätig zu werden. In der Regel wird dies ein Verwandter oder eine ihnen sonst irgendwie nahe stehende Person sein. Eine vorliegende Vorsorgevollmacht kann damit ein ansonsten vorgesehenes gerichtliches Betreuungsverfahren überflüssig machen.

Abweichend von der Vorsorgevollmacht, welche ja eine Person zur Erledigung der alltäglichen Geschäfte bestimmt, regelt die Patientenverfügung die medizinische Versorgung. Die Patientenverfügung legt im Vorfeld eigene Entscheidungen fest, für den Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist wirksam Entscheidungen zu äußern oder zu treffen.

Die Betreuungsverfügung sind ihre schriftlich verfassten Wünsche im Hinblick auf einen möglicherweise eintretenden Betreuungsfall.
Was sie in einer Betreuungsverfügung festlegen können und wie sie diese weiter von der Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung abgrenzen, finden Sie auf der Webseite des Justizministerium in NRW.

Auf dieser Seite finden Sie auch ein mehr als vierminütiges Video zum Thema. Es informiert ausführlich über Betreuungsrecht, Pflegefall und Vorsorgevollmacht.